Jasmin Sommer – Artist Statement

eine gelbe Landschaft mit tiefen schwarzen Rissen

Ich bin eine in St. Gallen ansässige Künstlerin und widme mich der abstrakten Fotografie. Meine Arbeit ist eine bewusste Suche nach der essenziellen Poesie des Alltäglichen. Mit meiner Kamera extrahiere ich Motive wie Texturen, Lichtreflexe und fragmentierte Strukturen, um die sichtbare Realität auf ihre elementaren Formen, Farben und Linien zu reduzieren.

Im Zentrum meines Interesses steht die Interaktion von Licht, Schatten und Materialität. Als Ausgangspunkt dienen mir dabei die texturierte Vielfalt der Natur sowie Fundstücke von Flohmärkten. Mich inspirieren spezielle, unkonventionelle Gegenstände und deren gelebte Oberflächen, in denen ich eine ganz eigene, innewohnende Poesie freilege.

Meine Arbeiten zeichnen sich durch eine starke, minimalistische Ästhetik aus. Die Farbpalette meiner Werke ist variabel: Sie reicht von gedämpften, atmosphärischen Tonwerten bis hin zu isolierten, intensiven Farbakzenten, welche die Materialität eines Objekts akzentuieren.

Durch den gezielten Einsatz von Unschärfe, Bewegung und Langzeitbelichtung sowie detaillierte Nahaufnahmen löse ich das Motiv vom Gegenständlichen. Damit möchte ich Sie dazu einladen, über die rein abbildende Funktion der Fotografie hinauszublicken und die emotionale Tiefe von Textur und Form zu erfahren. Inmitten der Geschwindigkeit des modernen Lebens schaffe ich mit meinen Bildern visuelle Räume der Stille und Kontemplation.

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