Ein perfektes Foto zeigt die Welt, wie sie ist. Meine Fotos zeigen, wie sie sein könnte.
Heute erzähle ich Ihnen, wie ich zu dieser Sichtweise gekommen bin. Die Fotografie hat mich immer fasziniert, aber erst die Abstraktion gab mir die Freiheit, die Welt nicht nur festzuhalten, sondern sie neu zu erfinden. Ich lade Sie heute ein, meine persönliche Reise von der klassischen Motivsuche hin zur Interpretation von reinen Formen, Texturen und Emotionen kennenzulernen, die sich hinter dem Sichtbaren verbergen.
Die Anfänge der Motivsuche
Wie viele begann ich mit dem Festhalten von klaren Szenen – Landschaften, Tiere, die klassischen Ansichten. Meine Kamera war dabei immer ein verlässlicher Partner. Doch mir fehlte etwas: Die Emotion und die persönliche Interpretation blieben oft auf der Strecke. Die Wirklichkeit war zu starr, zu eindeutig. Ich wollte nicht das «Was», sondern das Gefühl zeigen.
Der Wendepunkt in St. Gallen
Der Wandel kam nicht über Nacht, sondern an einem unscheinbaren Ort hier in St. Gallen: Bei einem Spaziergang auf dem Burgweiher-Areal. Ich sah nicht mehr den Zaun, das Wasser oder die Pflanzen, die sich sanft im Wind bewegten, sondern die Linien, die Sättigung, die raue Oberfläche. Die Kamera wurde plötzlich zu einem Werkzeug, das nicht mehr nach aussen blickte, sondern das Wesen der Dinge suchte.
Meine Philosophie: Freiraum für Ihre eigene Interpretation
Meine abstrakte Fotografie ist ein Freiraum für den Betrachter. Ich liefere keine Erklärungen, sondern Impulse. Das Bild ist erst dann vollständig, wenn Sie Ihre eigene Interpretation hineinlegen. Mein Ziel ist es, visuelle Ruhe oder leidenschaftliche Spannung zu erzeugen – ausschliesslich durch Farbe, Form und Struktur. Diese Philosophie ist das Fundament von «echoes in detail».
Ich lade Sie ein, sich meine neuesten Werke jetzt im Portfolio anzusehen und Ihre ganz persönlichen Interpretationen zu finden.


